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Mini Shred Contest 2017

FREESTYLE CHAMPS LAAX 2017:
Ein erfolgreiches erstes Wochenende – Im Spotlight die Kids:
MINI SHRED CONTEST macht 160 junge Snowboarder und Freeskier ebenso happy wie die Veranstalter

(LAAX, Schweiz – 14. März 2017) – Sie hatten es absolut verdient, die 160 Mini-Shredder, die am vergangenen Wochenende in LAAX ihren Auftritt auf einem und zwei Brettern hatten: die grosse Bühne, den eigenen Slopestyle Kurs, das Wahnsinns-Wetter, den Applaus.

Kurz vor dem Event gab es reichlich Neuschnee, der natürlich die Herzen aller Wintersportler erfreute, die LAAX Crew jedoch forderte, um den Slopestyle Parcour für die Jüngsten Contest-fertig zu präparieren. Mit viel Enthusiasmus und Einsatz ab 6 Uhr beim Sonnenaufgang am Crap Sogn Gion gelang das hervorragend. Das Set-Up war mit gleicher Professionalität erdacht und aufgebaut wie für die LAAX OPEN, den international renommiertesten Contest über Europas Grenzen hinaus. International war auch das 160 Kids zwischen 5 und 17 Jahren umfassende Teilnehmerfeld beim Mini Shred. 10 Nationen. 3 Kontinente. Die meisten Meldungen kamen aus der Freestyle Academy LAAX. Gemeinsamen Spass haben, das war die Devise.

Über Wave und Rainbow Butterbox: Spielplatz für Freestyler
Der Kurs präsentierte sich in optimalem Shape und war mit vier Elementen bestückt. Je nach Können, Zutrauen, Lust und Kreativität konnten die Kids jeweils zwischen zwei Features wählen. Den Anfang machten Downrails oder Downbox gefolgt von einer Spine oder Wave mit Absprung, dann ging es über Kicker in zwei Grössen und den Abschluss bildete eine Mailbox oder die Rainbow Butterbox. Aufgrund mehrerer Runs hatten die jungen Shredder auch die Möglichkeit zu variieren und verschiedene Lines auszuprobieren.

Künstler am Board und auf zwei Brettern. Die Mini-Shredder.
Mit Mut switch über den Kicker, die Kleinen schauen sich von den Älteren was ab, die wiederum können Lockerheit von den Jüngsten lernen, ein Sturz kein Hindernis, dann probieren wir es eben in der nächsten Runde nochmal. Manche nehmen es ernster, andere sind aufgeregter, die Lockeren sind auch dabei, und den Poser gibt es in jeder der acht Kategorien ebenso wie den still Zurückhaltenden, der dann mit Tricks aufwartet, dass die Judges mit den Ohren wackeln.

Zufriedener Tenor bei den Organisatoren
Guido van Meel von Swiss-Ski/Snowboard: “Ich habe so viele ambitionierte Kinder gesehen – das brauchen wir in der Freestyle Welt!“ scheint genauso zufrieden wie Ivan Capaul, Head der Freestyle Academy LAAX, der zum 10. Mal den Mini Shred mit veranstaltet: “Schaut wie happy die Kids sind. Das ist unsere Zukunft!“

Einblick in die Welt der Mini-Shredder
Samstag ist Snowboard Tag. Gleich am Vormittag ist die Altersklasse U11, die unter 11-Jährigen, am Start. Die Zwillinge Patrice – „Mir gefällt der erste Sprung am besten, da hab‘ ich einen Tail Grab gemacht“ – und Cedric – „Ich mag den 2. Kicker am liebsten und habe einen Nose Grab gezeigt“ – sind zum ersten Mal beim Mini Shred dabei und fühlen sich sichtlich wohl zwischen den vielen Kids. Einig sind sie sich, dass „das Coole am Freestyle das Gefühl vom Fliegen“ ist. Wenig später tummeln sich die Teenager im Startbereich. Lässig sitzen sie im Schnee bei Plusgraden auf 2000 Metern, Beachfeeling. Fachsimpelei:
Mirja: “Ich mach‘ am Kicker einen Indy oder probier‘ mal einen Backside Air.“
Isabelle: “Du musst schon mit Plan fahren, sonst ist es nicht gut.“
Hanna: “Im ersten Run zeige ich, was ich kann, im zweiten probiere ich was aus.“
Und so sieht das Publikum ein breites Repertoire der jungen Rider, unter anderem an den „Böxlis“ 50/50 und Backside Noseslide, über die Kicker Backside Airs bis 720er Rotationen.

Der Sonntag beim Mini Shred steht im Zeichen der Freeskier. Die Trickkiste der Freeskier enthält switch on switch off am Downrail bis zu 540 auf der Butterbox und Helicopter über den Kicker. Ski verloren bei der Backflip Landung? Die richtige Antwort: Bretter anschnallen und mit einem 360er über den nächsten Kicker. Vor allem erlaubt der Kurs viel Kreativität für klein und gross.
Moreno, seit einem halben Jahr bei der Freestyle Academy und mit ihr jeden Samstag im Schnee, fragt im Training den Starter: “Darf ich schon Tricks machen oder muss ich straight fahren?“ Zur Antwort bekommt der 9-Jährige ein freundliches “Wie es Dir gefällt“ mit auf den Run. Und dann ertönt von allen Seiten ein lautes „Krass“ als Gian-Andri Bolinger seine Performance abliefert und 95 von 100 Punkten durch die Judges erhält. Nina, jüngste Teilnehmerin bei den Freeski Girls, trägt einen Goldhelm, mit dem sie bei der Preisverteilung um die Wette strahlt und gar nicht oft genug ihre beiden Sachpreise auspacken und wieder einpacken kann. „Das habe ich nicht erwartet, dass ich gewinne.“